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Bramfelder Halbmarathon:  Ich bin die Strecke im letzten Jahr schon bei der Bramfelder Winterlaufserie gelaufen und kannte die bereits. Einziger Unterschied ist, dass man 2,5 Runden auf der Rennbahn vor Ort läuft um die Halbmarathondistanz zu erreichen. Grundsätzlich ist es eine schöne Strecke. Allerdings muss man die Strecke 4 Mal laufen. Es geht durch Waldgebiet, Wohngebiet und an einem See entlang. Echt schöne Strecke. Aber ich mag es nicht so gerne, immer die gleiche Runde zu laufen, da ich dann immer genau weiss wieviel ich noch zu laufen habe. Ich glaube, das ist einfach reine Kopfsache. Es gibt sicher auch viele Leute, die es mögen. Aber da es im Winter ein gutes Training ist, werde ich die Winterlaufserie auch diesmal wieder mitmachen. 

Der Halbmarathon lief allerdings weniger gut. Ich merkte schon beim Warmlaufen, dass die Beine schwer und müde sind. Ich merkte sofort, dass ich es heute nicht leicht haben werde. Aber ich startete erstmal. Die erste Rund war okay. Die zweite Runde fiel schon schwerer. Der Kopf wollte einfach nicht. Der Kopf sagte ständig "Ach hör doch auf. Du schaffst das nicht. Heute soll es nicht sein." Kennst du das? Wenn der Kopf nicht will, dann will der Körper auch nicht. Als ich die dritte Runde begann, war klar. Heute nicht mehr. Es war der erste Lauf, den ich abgebrochen habe. Ich war so frustriert und enttäuscht von mir, dass mir die Tränen liefen. Ich brauchte eine Weile, mit der Entscheidung für den Abbruch klar zu kommen. Aber es hat mir auch gezeigt: Aufgeben? Nicht nochmal!